Fasten

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Fasten und Diäten verhelfen zu Idealgewicht
Fasten und Diäten verhelfen zu Idealgewicht

Als Fasten bezeichnet man den selbst bestimmten Verzicht auf Speisen, Getränke und Genussmittel. Das Fasten kann sowohl dem Umfang als auch der Zeit nach begrenzt sein. Meist wird Fasten in den Zusammenhang mit religiösen Ritualen gestellt, wo es oft auf bestimmte Zeitabschnitte beschränkt ist. Das Fasten, das nicht aus religiösen Gründen erfolgt, wird auch als Heilfasten bezeichnet. 

Fasten kann verschiedene Ziele, etwa die Erlangung des seelischen Gleichgewichts, haben. Doch beschränken wir uns hier auf das Fasten mit dem Ziel der Gewichtsreduktion. 

Fasten – die Radikalkur

Wenn Übergewicht durch zu viel Essen entsteht, ist der Verzicht auf die Nahrungszufuhr der einfachste Weg zum Abnehmen. Einfach nichts mehr essen, und schon zeigt sich auf der Waage das Ergebnis. Wenn es wirklich so einfach wäre! 

Zum einen reagiert der Körper auf die fehlende Nahrungszufuhr. Er schaltet auf Sparflamme, fährt einfach bestimmte Körperfunktionen wie beispielsweise den Blutdruck zurück und löst erst einmal seine Eiweißreserven auf, bevor er die Fettreserven angreift. 

Das Fasten ist eine Radikalkur. Ohne Flüssigkeitszufuhr hält es der Mensch nur wenige Tage, ohne Nahrungszufuhr auch länger aus. Doch sollten derartige Gewaltkuren nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden, wenn sie überhaupt in Betracht gezogen werden. Leicht kann es sonst zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen – falls es überhaupt einige Tage durchgehalten wird. Die Wahrscheinlichkeit ist aber größer, dass das Fasten abgebrochen wird. Und dann ist das alte Gewicht schnell wieder da. Auch Schwangere und Menschen mit Risikofaktoren sollten nicht fasten. 

Mit Erfolg fasten

Doch kann man mit Fasten durchaus auch zu einer vernünftigen Gewichtsreduktion bis hin zum Idealgewicht kommen. Denn wichtigstes Gebot beim Fasten ist der Verzicht. Und wer verzichten kann, hat nicht nur die erste, sondern die wichtigste Runde gegen das Übergewicht gewonnen. 

Konsequenter Verzicht bedeutet beispielsweise, auf Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten. Beide sind nicht unbedingt notwendig, und der Verzicht reduziert deutlich die zugeführten Kalorien und hat keinerlei Einfluss auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Denn diese wird von den regulären Mahlzeiten bestimmt. 

Der nächste Schritt kann dann sein, den Umfang der Mahlzeiten einzuschränken, besser allerdings nicht die Menge an sich, sondern nur die Menge an enthaltenen Kalorien. Weiterhin ist aber auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. 

Es kann sinnvoll sein, einmal eine Mahlzeit ausfallen zu lassen, etwa wenn man auf Reisen ist. Dann sollte man konsequent diese nicht etwa nachholen, sondern wirklich auf sie verzichten. Auch das ist ohne gesundheitliche Einschränkungen möglich. Wesentlich ist aber immer auch, dass man ausreichend trinkt. Das kann auch gegen die vermeintliche Leere im Magen helfen.

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