Wie können Appetitzügler eine Gewichtsabnahme positiv beeinflussen?

Wie können Appetitzügler eine Gewichtsabnahme positiv beeinflussen?

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Viele Leute, die eine Diät machen, kehren danach zu ihrem Ausgangsgewicht zurück oder nehmen sogar ein bis zwei Kilogramm zu. Um diesen Effekt zu vermeiden oder auch um generell weniger zu essen und so die Kalorienzufuhr zu reduzieren, finden wir zahlreiche Appetitzügler auf dem Markt. Unterschiedliche Appetitzügler erfüllen unterschiedliche Funktionen. Einige verringern die Fettaufnahme aus der Nahrung, indem ein Teil der Fette einfach ausgeschieden wird, andere Wirkstoffe verringern das Appetitgefühl im Gehirn, eine dritte Gruppe steigert den Zucker- und Fettstoffwechsel und eine vierte Gruppe enthält Quellstoffe, die im Magen aufquellen, sodass das Hungergefühl ausbleibt. Ein Appetitzügler, der alle vier Eigenschaften vereint, ist Glucomannan, ein Konjak Appetitzügler.

Was ist das Hauptproblem beim Abnehmen?

Die meisten Menschen betrachten eine „Diät“ als kurzfristige Lösung und verändern ihre Verhaltensweisen nicht wirklich. Hinzukommt, dass unser Körper appetit- und gewichtsregelnde hormonelle Mechanismen hat, die versuchen, die Homöostase aufrechtzuerhalten, das heißt möglichst keine Veränderungen zu erzeugen. Wenn wir also konsequent weniger Energie (in Form von Nahrung) einnehmen, als wir durch unseren Stoffwechsel und unsere Aktivität aufwenden, was bei hungern der Fall ist, reagiert unser Körper widersprüchlich und macht uns noch hungriger, da Kompensationsmechanismen den Appetit erst auslösen.

Der Einfluss der Hormone

Leptin und Ghrelin scheinen die Hauptverantwortlichen bei der Regulierung des Appetits zu sein, was folglich Körpergewicht und Fett beeinflusst. Wenn wir hungrig werden, neigen wir dazu, mehr zu essen. Wenn wir mehr essen, nehmen wir natürlich auch nicht ab. Sowohl Leptin als auch Ghrelin beeinflussen unser Gehirn. Leptin verringert den Hunger, wohingegen Ghrelin den Hunger erhöht. Beide Hormone reagieren darauf, wie viel Fettmasse unser Körper besitzt – je mehr wir haben, desto mehr Leptin wird produziert. Beide Hormone aktivieren den Hypothalamus im Gehirn und beide Hormone und ihre Signale werden durch Fettleibigkeit durcheinandergebracht. Der Kreislauf beginnt. Essen Sie mehr, gewinnen Sie an Körperfett. Mehr Körperfett bedeutet mehr Leptin in den Fettzellen.

Zu viel Fett im Körper bedeutet, dass die richtige Leptin-Signalisierung gestört wird. Das Gehirn denkt somit, dass es hungert, was uns dazu bringt, mehr zu essen. Das wiederum bewirkt, dass wir zunehmen und an Körperfett gewinnen, sodass der Kreislauf von vorn beginnt. Hier kommen nun Appetitzügler ins Spiel.

Wie können Appetitzügler genau helfen?

Appetitzügler können bewirken, dass wir weniger Hunger verspüren und somit weniger Nahrung zu uns nehmen. Haben wir zuvor unter einer gestörten Leptin-Signalisierung gelitten, wird dies nun ausgeglichen und wir essen weniger. Dadurch verringert sich unser Körperfettanteil und weniger Leptin wird produziert. Appetitzügler können demnach wirklich hilfreich sein. Es kommt allerdings auf die richtige Wahl an.

Warum natürliche Appetitzügler?

Es gibt chemische und natürliche Appetitzügler. Sie sollten auf natürliche Appetitzügler zurückgreifen, da sie schonender für den Körper sind. Ein natürlicher Appetitzügler soll Ihren Abnehmerfolg auf natürliche Art und Weise unterstützen. Falls Sie nicht an die Wirkung natürlicher Appetitzügler glauben, dürfen Sie auf Studien vertrauen.

Studien beweisen…

Glucomannan und seine Wirkung auf die Gesundheit wurde im Rahmen der Health-Claims-Verordnung untersucht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellte in der Verordnung von 2010 fest, dass die Einnahme von Glucomannan zu einer Verminderung des Körpergewichts führen kann. Die Studie beruft sich dabei auf Ergebnisse, die ermittelt wurden, wenn eine übergewichtige Person 3 mal täglich 1g Glucomannan vor den Mahlzeiten einnimmt und dabei ausreichend Flüssigkeit (mindestens 1 Glas Wasser) zu sich nimmt. Die getesteten Probanden verspürten ein geringeres Hungergefühl, aßen weniger und verloren dadurch an Gewicht.

Positive Nebeneffekte

Bei der Einnahme von Appetitzüglern ist die Gefahr, dass Sie eine Essstörung entwickeln geringer, als wenn Sie einer strikten Diät folgen. Besonders junge Frauen können strikte Diäten auf lange Zeiträume ausdehnen und sich bestimmte Lebensmittel verbieten, um ihre Linie zu bewahren. Auf Dauer kann sich dieses Verhalten zu einem generellen Essverbot entwickeln, wofür besonders psychisch labile Personen anfällig sein können. Wenn Sie sich allerdings an einem normalen, ausgewogenen Speiseplan halten und lediglich zusätzlich Appetitzügler einsetzen, um weniger Nahrung aufzunehmen, verbieten Sie sich nichts und Ihr Essverhalten bleibt im normalen Rahmen.  Sie werden sich leichter und fitter fühlen und schnelle Erfolge sehen können. Das Gute an Appetitzüglern ist, dass Sie nicht hungern müssen und sich nicht an eine strikte Diät halten müssen. Ernähren Sie sich gesund, treiben Sie Sport und versuchen Sie die Appetitzügler einfach normal in Ihren Alltag zu integrieren und Sie werden abnehmen, ohne sich eingeschränkt zu fühlen.

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